In der Ostsee schwimmen – nicht nur im Sommer
Das Baden in der Ostsee verbindet man im Allgemeinen mit Sommer und viel Sonnenschein. Letzterer erwärmt das Wasser dann meist soweit, dass es eine angenehme Temperatur aufweist, die einen an heißen Sommertagen schön abkühlt. In den südlichen Breiten ist dieser Punkt meist schnell erreicht und fast genauso schnell auch gleich überschritten.
In unserer Klimazone ist man meistens bereits froh, wenn die Meere wie Nord- und Ostsee so warm sind, dass man nicht schon nach einigen Minuten mit klappernden Zähnen wieder hinaus will. Manchen Menschen ist das egal; sie gehen bei jedem Wetter baden. Und damit ist bei einigen wirklich jedes Wetter gemeint!
Neujahrsbaden in der Ostsee – in Dahme, …
In vielen Orten entlang der Küste springen Menschen am 1. Januar in die eisigen Fluten. So auch im Ostseeheilbad Dahme. Dort wird das Neujahr Anbaden an der Ostsee zwischen 11:00 und 13:30 Uhr zu einem kleinen Spektakel mit musikalischer Untermalung durch DJ Stephan Nanz.
Um Punkt zwölf Uhr stürzen sich dann die ganz Abgehärteten begleitet von der Dahmer DLRG in die eiskalten Wellen der Ostsee. Dies werden wohl nur die ganz Wagemutigen tun. Die meisten von euch werden wohl die oben beschriebenen Wetterverhältnisse vorziehen. Und auch das könnt ihr problemlos in Dahme tun – dann natürlich in den Sommermonaten, genauer gesagt, in den Sommerferien. Hier ist das Baden in der Ostsee noch viel beliebter.
Baden und vieles mehr bei sommerlichen Temperaturen
Der Campingplatz Zedano in Dahme bietet nicht nur Baden in der Ostsee in den Sommerferien Unterkunft für viele Kinder und Jugendliche, die an einem Feriencamp an der Ostsee teilnehmen. Er liegt ganz nah am Strand, sodass ihr in wenigen Minuten den Sand und kurz darauf auch schon das Wasser unter euren Füßen und an euren Knöcheln spüren könnt.
Hier könnt ihr dann eine Woche oder auch länger jeden Tag im Meer baden gehen oder andere für den Strand typische Aktivitäten unternehmen. Sonnenbaden, Beachvolleyball, chillen, Muscheln sammeln und vieles mehr ist in den Ferienlagern möglich. Und damit dies nach einigen Tagen nicht doch vielleicht etwas langweilig wird oder das Wetter mal nicht so mitspielt wie erhofft, gibt es je nach Thema der Reise noch viel mehr zu unternehmen.
Tolle Aktivitäten ohne Baden
Im Sprachcamp wird Englisch, Französisch oder Spanisch gesprochen. Für die sportlichen unter euch gibt es das Fußballcamp in dem mit ehemaligen Profis trainiert wird. Wer trotzdem nicht auf das Wasser verzichten will, der liegt mit dem Segel-, Kite- oder Surfcamp richtig. Hier ist auf jeden Fall immer Wasser mit im Spiel, manchmal auch unfreiwillig etwas mehr als geplant.
Damit es am Ende der Woche mit einer der drei Sportarten schon so gut klappt, dass ihr nicht mehr so oft im Wasser landet, gibt es tägliches Training mit Surfbrett, Katamaran oder beim Kiten mit dem Lenkdrachen. In etwa einem halben Jahr ist es soweit und die Wassertemperaturen nähern sich dem Punkt an, ab dem das Meer auch für die weniger Hartgesottenen angenehme Temperaturen bietet. Und natürlich ist dann auch wieder die Zeit für unsere Ostsee-Feriencamps
Ab wann kann man in der Ostsee baden?
Wer nicht so richtig abgehärtet ist, fragt sich vielleicht: Ab wann kann man baden gehen? Ab welcher Temperatur geht baden im Meer? Das kommt natürlich zuerst einmal darauf an, um welchen Ort oder welches Meer es sich handelt. Wenn es ums Baden an der Ostsee geht, lautet die Antwort für die meisten Menschen: Im Juli und August herrschen dort einigermaßen angenehme Badetemperaturen im Meer. Und das auch nur bei gutem und warmem Sommerwetter, damit die Wassertemperatur zum Baden im Meer auf über 20 °C klettert.
Wo kann man in der Ostsee baden?
Hier ist eine Liste der schönsten und beliebtesten Ostsee Strände zum Baden:
- Timmendorfer Strand: Einer der bekanntesten Ostseestrände überhaupt. Perfekt für Baden, Promenade, Gastronomie und viele Aktivitäten – ideal für alle, die Abwechslung wollen.
- Grömitz: Langer Sandstrand mit viel Infrastruktur, Seebrücke und Tauchgondel. Sehr familienfreundlich und vielseitig.
- Südstrand auf Fehmarn: Flach abfallendes Wasser, feiner Sand – besonders gut für Kinder und entspanntes Baden.
- Boltenhagen: Ruhiger, breiter Strand mit viel Platz. Geschützte Bucht, ideal für Familien und Erholung.
- Kühlungsborn: Sehr langer Strand, Top-Wasserqualität und die längste Strandpromenade Deutschlands.
- Warnemünde: Extrem breit und feinsandig – perfekt zum Baden und für echtes „Urlaubsgefühl“.
- Scharbeutz: Moderner, familienfreundlicher Strand mit vielen Freizeitmöglichkeiten.
- Travemünde: Breiter Strand mit viel Platz und schöner Promenade – gut erreichbar und vielseitig.
- Prerow auf dem Darß: Naturstrand mit sehr feinem Sand. Ruhiger, aber trotzdem perfekt zum Baden.
- Binz auf Rügen: Einer der schönsten Inselstrände: sauber, gepflegt und mit klassischer Bäderarchitektur.
Ist baden in der Ostsee gefährlich?
Nein, grundsätzlich ist Baden in der Ostsee sehr sicher. Gerade im Vergleich zu vielen anderen Meeren gilt sie sogar als relativ unkompliziertes Badegewässer. Es gibt kaum Gezeiten (Ebbe und Flut), meist flach abfallende Strände und in der Regel keine wirklich gefährlichen Tiere. An bewachten Stränden sorgen zudem Rettungsschwimmer für zusätzliche Sicherheit.
Trotzdem gibt es wie überall in der Natur einige Risiken, die man kennen sollte:
- Strömungen und Wind
Gefährlich wird es vor allem bei starkem Wind (besonders ablandig) oder Strömungen. Diese können Schwimmer oder Luftmatratzen aufs Meer hinaustreiben. Auch an Buhnen oder Seebrücken entstehen oft unsichtbare Strömungen. - Wellen und wechselnder Untergrund
Auch wenn die Ostsee oft ruhig wirkt: Wellen können überraschend kräftig sein. Zudem verändern sich Sandbänke ständig – plötzlich kann der Boden unter den Füßen weg sein. - Bakterien und Algen (selten)
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- Blaualgen können bei Hitze giftig sein → erkennbar an grün-blauem, trübem Wasser
- Vibrionen vermehren sich bei warmem Wasser → gefährlich vor allem bei offenen Wunden
- Zerkarien verursachen juckenden Hautausschlag (eher in Binnengewässern)
- Tiere
Die meisten sind harmlos. Selten können z. B. Feuerquallen oder das Petermännchen (Stich) Probleme machen.
Für gesunde Menschen ist Baden in der Ostsee in der Regel ungefährlich. Die größten Risiken entstehen durch Verhalten und Bedingungen, nicht durch das Meer selbst.
Wichtige Regel: Bade nur an bewachten Stränden und achte auf Flaggen und Hinweise – dann bist du auf der sicheren Seite.
Ist baden in der Ostsee gesund?
Baden in der Ostsee ist grundsätzlich gesund und kann sich auf mehrere Bereiche des Körpers positiv auswirken. Entscheidend ist, dass man es in einem normalen, sicheren Rahmen macht.
Ein großer Vorteil ist das Salzwasser: Es wirkt leicht entzündungshemmend, fördert die Hautregeneration und kann bei Hautproblemen wie Ekzemen unterstützend helfen. Gleichzeitig hat es eine schleimlösende Wirkung auf die Atemwege, ähnlich wie eine natürliche Inhalation. Besonders bei Beschwerden wie Asthma bronchiale oder chronischer Bronchitis empfinden viele Menschen das als sehr wohltuend.
Auch das Schwimmen selbst bringt gesundheitliche Effekte mit sich: Es ist ein Ganzkörpertraining, stärkt Herz und Kreislauf und verbessert die Durchblutung. Durch die Kombination aus Bewegung, frischer Luft und Reizklima wird zudem das Immunsystem aktiviert.
Nicht zu unterschätzen ist außerdem die psychische Wirkung: Wellen, Weite und frische Luft sorgen für Entspannung und können Stress deutlich reduzieren.
Zu langes Baden, starke Sonne oder ungünstige Bedingungen (z. B. Algen, Kälte) können den positiven Effekt mindern. Daher gilt – wie so oft – die richtige Dosierung macht den Unterschied.










