Das Ostsee Klima ist gut für die Gesundheit
Husten, Schnupfen, Heiserkeit – wer kennt es nicht? Besonders in der kalten Jahreszeit bleiben nur die wenigsten vor einer Erkältung verschont. Betroffen sind mittlerweile jedoch längst nicht mehr nur ältere oder kranke Menschen, sondern auch vor allem Kinder. Und daher fragen wir uns: Ist Ostseeluft gesund?
Husten, Schnupfen, Heiserkeit – immer mehr Kinder sind betroffen
Immer mehr Heranwachsende haben pünktlich zum Winterbeginn mit hartnäckigen Erkältungen und Folgeerkrankungen zu kämpfen, leiden unter Angina, Bronchitis oder Sinusitis. Schuld sind meist nicht die Kids selber, sondern ihre größtenteils ungesunden Lebensumstände: das lange Sitzen in der Schule, mangelnde Bewegung, fettreiche und vitaminarme Ernährung, zu wenig frische Luft. Wer hat schon das Reizklima der Ostsee vor der Tür, um den Husten zu lindern?
Bewegungsmangel und schlechte Ernährung schwächen das Immunsystem
Immer mehr Kinder verbringen ihre Freizeit meist vor TV oder PC; statt sich draußen zu bewegen, wird drinnen gezockt oder gesurft. Dies schadet auf Dauer nicht nur Geist und Seele, sondern wirkt sich auch negativ auf das körpereigene Immunsystem aus: Die Kids bilden weniger Abwehrkräfte, sind anfälliger für Viren und Bazillen.
Die Folge: Kaum eine Erkältungswelle zieht spurlos vorüber, in besonders heftigen Fällen können die Erkrankungen chronisch werden. Ein Teufelskreis beginnt. Doch was tun, um die Gesundheit der Kids zu schützen? Keine Idee? Dann schicken Sie Ihr Kind doch einfach mal in den Urlaub. Doch natürlich nicht irgendwo hin. Sondern an den Ort, an den es jährlich mehrere Millionen gesundheitsbewusster Menschen zieht: an die Ostsee. Wir von ReiseMeise / Ostseee4young organisieren seit vielen Jahren in Schubystrand Segel-Camps, Surf-Camps für Kinder und Ferienlager am Strand.
Auftanken im Heilklima der Ostsee – in unserem Ferienlager Ostsee
Das Heilklima der Ostsee ist nicht nur weit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus bekannt, sondern gilt in seinem gleichzeitigen Zusammenwirken aus Schon- und Reizklima auch als einzigartig. Thermische Reize sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit zeigen insbesondere bei chronischen Atemwegserkrankungen oder auch bei Hautekzemen eine therapeutische Wirkung. Dank der sauberen und reinen Luft, sind die meisten Urlaubsorte an der Ostsee als Luftkurorte ausgeschrieben; ein Aufenthalt in einem Ferienlager an der Ostsee kann bei entsprechenden Vorerkrankungen beruhigend auf gereizte Atemwege wirken sowie Bronchien und Lunge stärken.
Insbesondere für Kinder, welche zu Husten bzw. Bronchitis neigen oder gar einmal an einer Lungenentzündung erkrankt sind, empfiehlt sich daher, die Sommerferien an der Ostsee zu verbringen. Die Seeluft stärkt zudem das Immunsystem und beugt so weiteren Erkrankungen effektiv vor. Doch auch allergische Kinder profitieren von einem Aufenthalt in unserem Ferienlager Ostsee: Die nahezu pollenfreie Luft und der kräftige Wind wirken sich positiv auf den Gesundheitszustand von Allergikern aus und mildern meist die Symptome.
Heilsame Sommerferien im Reizklima der Ostsee
Nicht nur das Ostsee Klima ist gut für die Gesundheit, sondern auch das Meerwasser. Das Salzwasser fördert den Schleimabtransport aus Bronchien und Lunge, befeuchtet die Nasennebenhöhlen und wirkt zudem antibakteriell bei Hautekzemen oder anderen dermatologischen Erkrankungen. Insbesondere Kinder, welche unter Schleimhautreizungen und -entzündungen leiden, sollten ihre Sommerferien an der Ostsee verbringen – das Salzwasser beruhigt und befeuchtet gleichzeitig.
Falls bei schlechtem Wetter auf ein Bad in der Ostsee verzichtet werden muss, stehen in fast jeder küstennahen Ortschaft sogenannte Ostsee-Thermen zur Verfügung, welche Becken mit aufbereitetem Salzwasser anbieten. Doch neben ihrem heilsamen Reizklima ist die Ostsee vor allem eins: ein Ferienparadies für Kinder. In unserem Ferienlager Ostsee können Kids Natur pur erleben, faszinierende Tiere beobachten, sich austoben und neue Energie tanken!
Häufige Fragen, ob Ostseeluft gesund ist
Was bedeutet Reizklima?
Der Begriff Reizklima beschreibt umgangssprachlich ein Klima, das den menschlichen Körper gezielt „reizt“, also stimuliert und aktiviert. Gemeint ist damit keine Belastung im negativen Sinne, sondern ein natürlicher Trainingsreiz für den Organismus, insbesondere für das Immunsystem. Solche Reize entstehen durch bestimmte klimatische Bedingungen. Dazu gehören unter anderem starker Wind, hohe oder geringe Luftfeuchtigkeit, intensive Sonneneinstrahlung, erhöhte UV-Strahlung, ein veränderter Sauerstoffgehalt sowie – an der Küste – der Salzgehalt der Luft. Diese Faktoren fordern den Körper heraus, sich anzupassen, was verschiedene positive Effekte auslösen kann.
Typische Regionen mit Reizklima sind die Küsten der Nord- und Ostsee sowie alpine Gebiete. Gerade die salzhaltige Seeluft wirkt sich häufig positiv auf die Atemwege aus, während die Luftfeuchtigkeit gleichzeitig Haut und Schleimhäute unterstützt. Deshalb wird das Reizklima gezielt bei Beschwerden wie Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis oder auch Hauterkrankungen eingesetzt.
Reizklima kann je nach Intensität unterschiedlich wirken. Ein stärkeres Reizklima (z. B. Nordsee oder Hochgebirge) fordert den Körper mehr, während ein milderes (z. B. Ostsee) sanfter ist.
Welche Luft ist besser: Nordsee oder Ostsee?
Die gute Nachricht vorweg: Beide Küsten bieten ein sogenanntes Reizklima, das sich positiv auf die Atemwege auswirken kann. Entscheidend ist jedoch, wie stark dieses Klima ausgeprägt ist und was einem guttut.
An der Nordsee erwartet Sie ein deutlich stärkeres Reizklima. Wind, Brandung und der hohe Salzgehalt in der Luft sorgen für eine intensive Bildung von Aerosolen. Diese salzhaltige Luft wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und unterstützt die Reinigung der Bronchien. Besonders Menschen mit chronischer Bronchitis, Asthma oder festsitzendem Schleim profitieren von diesem „kräftigen Durchpusten“.
Die Ostsee hingegen bietet ein milderes Reizklima. Hier ist es meist etwas wärmer, weniger windig und insgesamt sanfter für den Körper. Auch hier wirkt die salzhaltige Luft positiv auf die Atemwege, allerdings weniger intensiv. Dadurch eignet sich diese Gegend besonders gut für Kinder, Senioren, Allergiker oder Menschen mit empfindlichen Atemwegen. Die Ostsee ist also gut für die Lunge.
Ist Meeresluft gut bei Erkältung?
Ein Spaziergang am Meer wird oft als wohltuend empfunden und das hat durchaus einen realen Hintergrund. Die salzhaltige Luft enthält feine Wassertröpfchen (Aerosole), die beim Einatmen tief in die Atemwege gelangen. Dort sorgen sie dafür, dass die Schleimhäute befeuchtet und besser durchblutet werden. Das ist gerade bei einer Erkältung hilfreich, da trockene und gereizte Schleimhäute anfälliger für Viren und Bakterien sind.
Ein weiterer wichtiger Effekt: Das enthaltene Salz wirkt schleimlösend. Festsitzender Schleim in Nase, Nebenhöhlen und Bronchien kann sich leichter lösen und abtransportiert werden. Dadurch fällt das Durchatmen oft deutlich leichter, und der Druck in den Nebenhöhlen kann nachlassen.
Zusätzlich ist die Luft am Meer meist sauber und pollenarm, was die Atemwege entlastet und den Heilungsprozess unterstützen kann. Die Kombination aus frischer Luft, Bewegung und Reizklima aktiviert außerdem das Immunsystem. Ein Aufenthalt am Meer kann bei einer Erkältung spürbar guttun – vor allem, weil er die Atemwege auf natürliche Weise unterstützt.
Ostseeluft ist gut bei Erkältung und lindert deren Symptome, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung bei stärkeren Beschwerden.
Hilft Meeresluft bei Bronchitis?
Viele Betroffene fragen sich, ob bei Bronchitis ein Urlaub am Meer die Beschwerden lindern kann. Ja, Meeresluft kann unterstützend wirken, ersetzt allerdings keine medizinische Behandlung.
Die Luft am Meer ist kühl, feucht und enthält feine Salzpartikel, sogenannte Aerosole. Diese gelangen beim Einatmen tief in die Atemwege und entfalten dort mehrere positive Effekte: Sie wirken schleimlösend, sodass festsitzender Schleim leichter abgehustet werden kann, und unterstützen gleichzeitig die Reinigung der Bronchien. Zudem wird die Durchblutung der Schleimhäute angeregt, was sie widerstandsfähiger gegenüber Keimen und Entzündungen macht. Die Ostsee ist also gut für die Bronchien.
Gerade bei der chronischen Bronchitis profitieren viele Menschen von diesem natürlichen Reizklima am Meer. Aber auch bei einer akuten Bronchitis kann die salzhaltige Luft als wohltuend empfunden werden und das Durchatmen erleichtern. Die Luft am Meer ist in der Regel arm an Pollen und Schadstoffen, was besonders für Menschen mit empfindlichen Atemwegen oder zusätzlichen Allergien hilfreich ist.
Macht Ostseeluft müde?
Wer schon einmal einen Tag an der Ostsee verbracht hat, kennt es: Nach ein paar Stunden am Strand stellt sich plötzlich eine angenehme Müdigkeit ein. Schnell entsteht der Eindruck, dass die Ostseeluft selbst dafür verantwortlich ist. Tatsächlich ist das aber ein Irrtum. Wie gesund ist die Ostsee?
Die Seeluft an der Ostsee macht nicht direkt müde. Vielmehr sind es die Umstände, die mit einem Aufenthalt am Meer einhergehen. Im Urlaub bewegen wir uns in der Regel deutlich mehr als im Alltag: lange Strandspaziergänge, Spielen im Sand oder Aktivitäten im Wasser. Gleichzeitig wirken Wind und kühlere Temperaturen belebend, sodass wir die körperliche Anstrengung oft gar nicht richtig wahrnehmen.
Hinzu kommen die vielen neuen Eindrücke: das Meer, die Geräusche der Wellen, die ungewohnte Umgebung. All das verarbeitet der Körper im Hintergrund und kann ebenfalls zur Erschöpfung beitragen. Dass manche Menschen dabei müde werden, ist also eine ganz normale Reaktion auf Aktivität und Reize. Sie sehen: Nicht die Ostseeluft macht müde, sondern das, was Sie an der Ostsee alles erleben.










