Ab wann surfen lernen für Kinder?
Das Windsurfen ist eine der Sportarten, die Kinder nicht so ohne weiteres an jedem Ort lernen können. Schließlich braucht man die passenden Bedingungen, die richtige Ausrüstung und natürlich einen Lehrer bzw. eine Surfschule. Dies ist auf jeden Fall sinnvoll, denn eine solch komplexe Sportart kann man sich kaum eigenständig mithilfe von Büchern oder Videos beibringen. Daher ist es am besten einen Kurs im Windsurfen zu besuchen. Nun fragen Sie sich als Eltern bestimmt noch zum Windsurfen: Ab welchem Alter kann mein Kind surfen überhaupt lernen? Wir geben darauf und zu weiteren häufigen Fragen die Antworten.
Surfen lernen für Anfänger
Das Windsurfen selber zu lernen, dürfte selbst für sportliche Erwachsene eine Herausforderung sein, geschweige denn für Kinder. Es gibt Schnupper- oder Crashkurse, die nur wenige Stunden lang dauern, doch da macht man als völliger Neueinsteiger selten sehenswerte Fortschritte. Nach einigen Tagen dagegen schaffen es doch die meisten auf dem Brett zu stehen.
Je nachdem, welches Ziel man sich gesetzt hat und welche Voraussetzungen man mitbringt, variiert beim surfen lernen die Dauer, welche Kinder benötigen, um das Windsurfen an der Ostsee mit Kurs „richtig“ zu lernen. Daher ist es doch besser mehrere Tage für einen solchen Kurs einzuplanen, sodass man täglich mehrere Stunden mit dem Surfen lernen verbringt. So hat man mehr Zeit das Gelernte zu verinnerlichen und hat nach kurzer Zeit bessere Erfolge, wenn man sich nicht unter Druck setzt. Dies ist zum Beispiel in unseren Surfcamps für Kinder und Jugendliche in Deutschland 2026 möglich.
Windsurfen: Ab welchem Alter geht das nun?
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Kinder surfen lernen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren beginnen können. Hinzu kommen noch einige weitere Voraussetzung, damit sie diesen Wassersport auch sicher ausüben können. Natürlich sollten sie schon sicher schwimmen können und ein bisschen fit sein. Auch kommt es darauf an, welche Ausrüstung die jeweilige Wassersportschule vorrätig hat. In unserem Surfcamp an der Ostsee im Sommer können Kinder schon ab 7 Jahren surfen lernen als Anfänger.
Fürs Windsurfen den passenden Anfängerkurs finden
An der Küste, wo Wind und Wellen zum Surfen vorhanden sind, gibt es auch viele Schulen, die Windsurfen und andere Wassersportarten anbieten. Da fällt es einem schwer die richtige Wahl zu treffen. Schließlich weiß man als Laie nicht genau, worauf es unbedingt ankommt. Daher sollte man sich folgende Fragen stellen, wenn eine Surfschule in die engere Wahl kommt:
- Sind die Surflehrer auch für Kinder oder Jugendliche ausgebildet?
- Wie viele Surfschüler sind in einer Gruppe?
- Gibt es Kurse für bestimmte Altersgruppen?
- Hat die Surfschule eine Auszeichnung?
- Ist Theorie im Unterricht mit enthalten?
- Handelt es sich um eine Pauschalreise inkl. Unterkunft, Verpflegung und Freizeitprogramm?
Dies sind viele Fragen und bei dem potenziellen Angebot raucht einem schnell der Kopf. Daher sollten Sie sich Zeit bei der Suche lassen und bei den gewünschten Bedingungen Prioritäten setzen. Schauen Sie doch mal bei unserem Surfcamp für Jugendliche, ob die angebotenen Zeiträume für Sie passen.
Windsurfen lernen: Wo am besten für Anfänger möglich?
Ganz wichtig für das Surfen sind neben der richtigen Ausrüstung selbstverständlich die Bedingungen vor Ort. Neben dem konkreten Ort ist auch die Jahreszeit von Bedeutung. Und wer jetzt sagt, das geht nur im Sommer und dann auch nur irgendwo ganz weit weg, der liegt ganz weit daneben. Denn auch innerhalb Europas oder sogar in Deutschland können Kinder und Jugendliche das ganze Jahr über surfen lernen.
Wo das für Kinder und Anfänger im Allgemeinen besonders gut funktioniert, ist an der Ostsee. Hier sind die Bedingungen sehr gemäßigt und die Wellen und Windstärken nicht so hoch. Wellen mit einer Höhe bis zu einem halben Meter sind für Anfänger vollkommen ausreichend. Je langsamer und gleichmäßiger sich diese dem Strand nähern, desto besser ist das zum Surfen lernen. So kann man die wichtigsten Bewegungsabläufe viel besser trainieren, wodurch Lernerfolge auf jeden Fall begünstigt werden.
Erwachsene suchen dagegen lieber die Ferne, um auch noch einen schönen Urlaub zu haben. Das ist natürlich auch möglich. Ein Vorteil von Destinationen innerhalb Europas liegt darin, dass sie im Gegensatz zu Hawaii oder asiatischen Ländern relativ schnell zu erreichen sind. Und egal zu welcher Jahreszeit man seinen Urlaub geplant hat, zu jeder Saison sind andere Ziele möglich.
Von November bis März herrschen in den Niederlanden, in Schottland, Irland und Andalusien die besten Bedingungen. Im April und Mai ist man zunächst an der Algarve und Dänemark gut aufgehoben. In den darauffolgenden drei Monaten gesellen sich dann noch Cornwall, Frankreich, Nordspanien, Portugal sowie Norwegen zu den besten Destinationen hinzu. Hochsaison ist quasi im September, wo noch Wales dazu kommt.
Auf den Kanaren herrschen übrigens das ganze Jahr über adäquate Surfbedingungen. Bevor man sich für einen Spot entscheidet, sollte man sich genauer über die konkreten Bedingungen informieren. Schließlich will man ja innerhalb weniger Tage bereits einige Fortschritte machen und nicht nur mit den Elementen zu kämpfen haben.
Beim Windsurfen beachten: Ab welcher Windstärke kann man surfen?
Was man zum Surfen auf jeden Fall braucht, ist ausreichend Wind. Und das ist weniger als man vielleicht annimmt. Wer sich zum Windsurfen fragt, ab wieviel Knoten das möglich ist: es reicht schon eine leichte Windstärke von 6 bis 10 Knoten, was 11-19 km/h entspricht.
Körperliche Voraussetzungen – was hilft beim Surfen lernen einem Anfänger?
Nicht jede Sportart ist für jeden Menschen gleich gut geeignet. Bei einer werden die Gelenke sehr stark beansprucht, bei der anderen benötigt man ein sehr ausgeprägtes Gefühl für das Gleichgewicht oder eine sehr gute Auge – Hand – Koordination. So wie einer schneller das Klettern oder Volleyball spielen erlernt, so gelingt anderen wiederum das Surfen schneller. Ganz allgemein ist eine durchschnittliche bis gute Fitness, auf jeden Fall von Vorteil. Zu wichtigen Bereichen, die für das Erlernen des Windsurfens besonders von Vorteil sind, gehören Koordination, Ausdauer, Schnellkraft und Flexibilität. Wer die eine oder andere Sportart betreibt, bei der solche Aspekte von Belang sind, der hat definitiv Vorteile gegenüber anderen.
So bringen Turner bereits einen sehr guten Gleichgewichtssinn und Körperspannung mit. Wer im Kraulschwimmen geübt ist, hat viel Ausdauer beim Paddeln. Leichtathleten gehen oftmals besonders systematisch und mit Ehrgeiz an das Surfen lernen heran. Während diese Fähigkeiten trainierbar sind, sieht es bei den physiologischen Merkmalen schon anders aus. Hier sind diejenigen im Vorteil, die eher klein und leicht sind. Sie schaffen es nämlich eher auf dem Brett aufzustehen und das Gleichgewicht zu halten. Dennoch lernen auch kräftigere Menschen recht schnell das Surfen, wenn sie die richtige Technik beigebracht bekommen.
Wer Zeit und Lust hat, sollte sich vor seinem Surfkurs zu Hause bereits ein wenig auf die Reise vorbereiten. Innerhalb weniger Wochen kann man sich auf diese Weise eine etwas bessere Grundfitness zu legen, die einem später beim Surfen hilft. Wenn man diese weiterhin bei behält, tut man seinem Körper auf Dauer etwas Gutes und ist auf den nächsten Sporturlaub gleich ebenso vorbereitet. Besonders geeignete Sportarten, um die benötigten Fähigkeiten für das Surfen zu verbessern, sind folgende: Schwimmen, Paddeln, Yoga, Bouldern, Laufen, Slacklinen und Krafttraining.
Wie geht es für Fortgeschrittene weiter?
Wer die Grundlagen bereits beherrscht und seine Fähigkeiten weiter ausbauen will, kann dies in einem Fortgeschrittenen Kurs tun. Das ist in unseren Camps in den Sommerferien auch für erfahrenere Kinder und Jugendliche möglich. Während die Anfänger beim Windsurfen zunächst gleiten lernen und wie man die Wende beim Windsurfen hinkriegt, lernen Geübte beim Windsurfen Trapez fahren oder die Halse. Auch der Wasserstart und springen stehen dann auf dem Programm.
Im Urlaub einfach Windsurfen lernen – das schaffen auch Kinder
Haben Ihre Kinder Interesse daran das Windsurfen zu lernen? Dann machen Sie sich am besten gleich auf die Suche nach einer passenden Surfschule. Für Kinder eignet sich zum Windsurfen besonders die Ostsee, egal ob Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein. Einen Kurs findet man hier auf jeden Fall. Denn dort ist die Witterung etwas milder als an der Nordsee oder anderen Gegenden, wo Surfer gerne auf das Wasser gehen. Ein großer Vorteil von Surfkursen im Jugendurlaub ist außer der persönlichen Anleitung durch den Trainer, dass man das benötigte Material für die Dauer des Kurses zur Verfügung gestellt bekommt.
So braucht man sich nicht alles gleich zu kaufen, auch dann nicht, wenn man im nächsten Urlaub weitersurfen will. Schließlich kann man dann einfach wieder zu einer Surfschule gehen und sich dann einfach nur das Material ausleihen, wenn man die Technik bereits beherrscht. Ihren Kindern sollten Sie unbedingt vermitteln, dass sie sich keinen Druck beim Surfen lernen machen sollen. Schließlich hemmt das die möglichen Fortschritte. Spezielle Vorbereitung braucht es auch nicht.
Denn Kinder haben einen viel höheren Bewegungsdrang als Erwachsene, wodurch sie viel gelenkiger und fitter sind. Für Kinder sind besonders Surfcamps geeignet, wo sie mit anderen Kindern gemeinsam ihre Ferien verbringen und dabei spielerisch ganz einfach Windsurfen lernen. Dazu gehört außerdem noch eine 24 – Stunden – Betreuung sowie Unterkunft und Verpflegung. Ein Freizeitprogramm zur Entspannung und als Ausgleich zum Windsurfen, ist ebenso enthalten.










