Ans Wasser denken – nicht nur am Weltwassertag

In Deutschland haben die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und dies in ausreichender Menge. Doch das ist nicht überall auf der Welt so. Um darauf aufmerksam zu machen ist seit 1993 der 22. März jedes Jahr der Weltwassertag.

Er wurde 1992 von den Vereinten Nationen auf der UN-Weltkonferenz für Entwicklung und Umwelt beschlossen. Jedes Jahr hat er ein anderes Thema. In diesem Jahr lautet es: „Wasser und Arbeitsplätze“. Damit soll verdeutlicht werden, wie wichtig die Ressource Wasser für Beschäftigung und Wirtschaft ist.

Heute ist Weltwassertag

Süßwasser und Salzwasser

Die Erde wird auch als „der blaue Planet“ bezeichnet, da sie zu etwa zwei Dritteln mit Wasser bedeckt ist. Doch mehr als 97 % des gesamten Wassers auf der Erde besteht aus Salzwasser. Dazu gehören die Ozeane wie Atlantik und Pazifik aber auch die Meere wie Mittelmeer und Ostsee. Die übrigen knapp 2,5 % verfallen auf das Süßwasser.

Davon wiederum befindet sich ein Großteil gefroren in den Gletschern des Nord- und des Südpols. Das Wasser, was uns in Seen, Flüssen, als Feuchtigkeit im Boden und als Wasserdampf in der Luft zur Verfügung steht, ist also knapp bemessen. Umso wichtiger daher, dass wir verantwortungsvoll damit umgehen. Denn wir brauchen es nicht nur zum Trinken, sondern auch beim Kochen, für die Körperpflege, für Nahrungsmittel und allgemein im Haushalt. Besonders viel Süßwasser wird auch in der Landwirtschaft benötigt und verbraucht.

Somit ist ziemlich viel Wasser übrig, welches nicht zum Trinken, Bewässern oder an anderer Stelle im alltäglichen Leben von den Menschen auf sinnvolle Weise genutzt werden kann. Doch auch Meere mit Salzwasser sind ein wichtiger Faktor für die Ökologie sowie für die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Welche Besonderheiten die beispielsweise Nord- und Ostsee aufweisen, haben wir uns bereits in der letzten Woche angeschaut.

Die Ostsee angemessen nutzen

Wie alles in der Natur sollten auch Küsten und Meere mit Bedacht behandelt werden. Damit ist nicht nur gemeint, Wasserverschmutzung zu verhindern und geschützte Gebiete zu meiden. Es betrifft auch Aktivitäten, die am, auf oder im Wasser ausgeübt werden. Es macht für die Sauberkeit, den Lärmschutz und den Lebensraum im Allgemeinen einen großen Unterschied, ob Menschen mit einem Motorboot in der Brutsaison an einem Naturschutzgebiet vorbeirasen oder im Sommer mit einer kleinen Jolle über das Wasser segeln.

In unseren Ferienlagern an der Ostsee wird neben dem Segeln auch Surfen und für Jugendliche zusätzlich noch Kitesurfen angeboten. Dabei ist die Lärmbelästigung sehr gering, der Eingriff in die Natur ist nur vorübergehend und es werden keine bleibenden Schäden verursacht. Natürlich achten die Betreuer auch beim Baden gehen darauf, dass der Strand und das Wasser wieder in dem Zustand gleichen oder einem besseren Zustand verlassen werden, wie sie vorgefunden wurden. Aus Sicht der Umwelt spricht also nichts dagegen als Kind seine Sommerferien auf einer Kinderreise an die Ostsee zu verbringen.

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