Sind die Ostseecamps auch für Nichtschwimmer geeignet?

Bei Sommerferien an der Ostsee denken die meisten sicher als erstes ans Baden gehen.  Wenn die Sonne heiß von oben brennt, will man sich nach einem ausgedehnten Sonnenbad gerne Abkühlung verschaffen. Was liegt dann näher als ein Sprung ins kühle Nass der Ostseewellen? Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer. Wir verraten euch worauf es ankommt an der Ostsee.

Auch viele Kinder lieben es schon von klein auf im Wasser zu plantschen. Zuhause im heimischen Planschbecken oder Swimmingpool und im Kinderbecken des nahen Schwimmbades unter Aufsicht ist das für Eltern ebenfalls eine gern gesehene Beschäftigung. Anders sieht es da schon mit einem Bad in einem offenen Meer wie der Ostsee aus. Beim Familienurlaub passen natürlich die Eltern auf, dass ihrem Kind nichts passiert, vor allem wenn es noch nicht oder nur sehr schlecht schwimmen kann. Da haben viele dieser Eltern dann doch zunächst Bedenken, wenn sie ihr Kind in ein Ferienlager an der Ostsee schicken wollen.

Nichtschwimmer

Schwimmen können ist kein Muss

Bei einem Ferienlager an der Ostsee teilzunehmen, heißt nicht unbedingt, dass die Kinder ein Schwimmabzeichen haben müssen. Je nachdem, um welches Camp es sich handelt, gehen die Kinder nur in der Freizeit mit den Betreuern baden. Dies ist beim Zirkuscamp, dem Fußballcamp sowie den Sprachcamps an der Ostsee in Französisch, Spanisch und Englisch der Fall.

Anders sieht es da schon beim Segelcamp und Surfcamp aus. Dort halten sich die Kinder natürlich während der Unterrichtsstunden hauptsächlich im oder am Wasser auf. Zwangsläufig geht es da auch ins tiefere Wasser, wo die Kinder nicht mehr stehen können. Bei den vor allem zu Beginn des Trainings auftretenden vielen unfreiwilligen Stürzen ins Wasser müssen sich die Kinder dann schon selbstständig eine Weile alleine über Wasser halten können.

Alle Infos bei der Anmeldung

Ist nun ein Kind für ein Ostsee Ferienlager im Sommer angemeldet, müssen die Eltern bei der Anmeldung angeben, ob und wie gut ihr Kind schwimmen kann. So wissen die Betreuer gleich Bescheid, wer nicht so weit ins Wasser darf. Denn auch wer ein Abzeichen hat, muss nicht automatisch ein ausdauernder Schwimmer sein. Natürlich können die Eltern auch sagen, dass ihr Kind nicht baden gehen darf, woran sich die Betreuer dann natürlich auch halten. Diese Überlegung sollte aber im Sinne der Kinder nur die allerletzte Möglichkeit sein, wenn nicht gesundheitliche Aspekte eine Rolle spielen. Denn den anderen beim Baden zuzuschauen macht weniger Spaß als selbst dabei zu sein.

Baden nur unter Aufsicht

Steht nun ein Nachmittag am Strand mit baden gehen an, erklären die Betreuer den Kinder die Sicherheitsregeln im und am Wasser. Dazu gehört unter anderem, dass Nichtschwimmer und Seepferdchen nur bis Hüft- oder Brusthöhe ins Wasser dürfen und keiner absichtlich nassgespritzt wird, wer das nicht will. Solange kein Betreuer im oder am Wasser ist, darf auch kein Kind ins Wasser. So wird gewährleistet, dass die Kinder sich an alle Regeln halten und keiner gefährdet wird. Auf diese Weise können auch Nichtschwimmer bedenkenlos ins Wasser und viel Spaß beim Baden in der Ostsee haben.

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