Ab wann kann man Kitesurfen lernen?

Kiten ist ein aufregender und dynamischer Sport, welcher die Grenzen der Schwerkraft aufzuheben scheint. Mit Leichtigkeit vollführen Kitesurfer elegante Sprünge und Moves und schlittern schwerelos über die Wellen. Insbesondere junge Leute sind von dem Trendsport fasziniert und wünschen sich nichts sehnlicher als auch mit Board und Drachen durch die Wellentäler zu brettern.

Ab wann kann man Kiten lernen?

Viele Eltern fragen sich daher: Ab wann ist dieser Sport für mein Kind geeignet? Ist mein Sohn/meine Tochter alt genug zum Kiten? Kann ich ihn/sie bedenkenlos in einem entsprechenden Ferienlager an der Ostsee anmelden? Um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern, haben wir im Folgenden einen Ratgeber zusammengestellt, welcher dabei helfen soll, die Altersfrage zu klären. Generell empfehlen wir den Einstieg in diesen faszinierenden Sport ab 13 Jahren, da Kinder/Teenager dieses Alters alle notwendigen physischen und psychischen Voraussetzungen mitbringen, die es zum Kiten braucht.

Was ist Kiten?

Kiten ist eine Extremsportart, welche sich in den letzten Jahren mehr und mehr zum Trend etabliert hat und sich mittlerweile einer beachtlichen Fangemeinde erfreut. Beim Kiten kann sich der Sportler mit Hilfe eines Boards und eines Lenkdrachens auf dem Wasser fortbewegen. Der Kitedrachen fängt dabei den Wind ein, überträgt die Kraft auf den Kitesurfer und sorgt für Tempo!

Dadurch wird Kiten innerhalb der Wassersportszene als eine Art Steigerung des herkömmlichen Surfens betrachtet, welches neben der Wellen- zusätzlich die Windkomponente enthält. Überdies bietet die Kombination Drachen/Board auch deutlich mehr Freestyle-Möglichkeiten. Mit Hilfe des Lenkdrachens kann der Kitesurfer regelrecht „abheben“ und dabei jede Menge aufregende Moves vollführen. Da Kiten jedoch auch ein Extremsport ist, erfordert die Ausübung eine gewisse Geschicklichkeit, einiges an Können und vor allem eine professionelle Anleitung.

Was gibt es vor dem Einstieg in den Kitesport zu beachten?

Hier lässt sich zunächst sagen: Es gibt keine allgemeingültigen oder gesetzlichen Regelungen für das geeignete Einstiegsalter in diesen faszinierenden Sport. Da sich jedes Kind unterschiedlich entwickelt, kann hierbei nur schwerlich eine Altersbegrenzung nach unten hin angesetzt werden, da die Eignung fürs Kiten von vielen individuellen Faktoren abhängig ist. Dazu gehören unter anderem die physische Entwicklung und die motorischen Fähigkeiten des Kindes, aber auch dessen Bereitschaft, den Extremsport zu erlernen und hierbei den Anweisungen der Trainer zu folgen.

Ein Herumprobieren auf eigene Faust kann auf dem offenen Wasser nämlich schnell gefährlich werden – nahezu die meisten Unfälle beim Kiten ereignen sich aufgrund von Unerfahrenheit, Leichtsinn und Wagemut. Entscheidend für die Beurteilung, ob ein Kind/Teenager den Kitesport ausüben kann, ist somit auch größtenteils dessen geistige Reife – denn Kiten ist und bleibt ein Extremsport. Doch auch die Konditionen vor Ort spielen natürlich eine gewisse Rolle: Die Wind- und Wellenverhältnisse der jeweiligen Region sollten für diesen Sport geeignet sein, auch die klimatischen Bedingungen sind entscheidend. Darüber hinaus braucht es für eine erfolgreiche Ausübung des Sports natürlich auch das passende Equipment sowie ein professionelles Training.

Welche Voraussetzungen sind zum Kiten notwendig?

An dieser Stelle sind somit vor allem Sie als Eltern gefragt, denn Sie kennen Ihr Kind am besten und können dessen körperliche und geistige Reife einschätzen: Neigt Ihr Kind eher zu risikoreichen Alleingängen oder befolgt es in der Regel die Anweisungen einer Autoritätsperson? Besitzt Ihr Liebling ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein und kann Gefahrensituationen als solche erkennen?

Ist Ihr Kind für sein Alter sehr sportlich? Diese und ähnliche Fragen sollten Sie sich vorab stellen. Im Folgenden finden Sie einige weitere Kriterien, welche Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein können. Kitesurfen ist nicht nur ein aufregender, sondern vor allem auch ein kräftezerrender Sport. Kids, die diesen erlernen wollen, sollten eine ausreichende körperliche Fitness besitzen und vor allem gesund sein.

Chronische Erkrankungen wie Asthma schränken nicht nur im schulischen Sportunterricht ein, sondern stellen auch beim Kiten einen hohen Risikofaktor dar. Sollte Ihr Kind unter einer chronischen Krankheit leiden, ist dies vorab mit den Betreuern und Trainern im Kitecamp zu besprechen. Eine weitere und ganz wichtige Voraussetzung: Ihr Kind muss unbedingt schwimmen können! Insbesondere bei Anfängern sind gelegentliche Bauchlandungen im Wasser vorprogrammiert.

Zwar verfügen alle unsere Kitetrainer über den Rettungsschwimmerschein, dennoch ist es eine unbedingte Notwendigkeit, dass Ihr Kind mindestens 15 Minuten alleine schwimmen kann. Ganz wichtig hierbei: Ihr Liebling sollte zudem keine Angst vor dem „tiefen Wasser“ haben. Wer bislang nur Schwimmerlebnisse im Hallenbad gesammelt hat, erschrickt im Meer schnell, da hier kein Grund (Beckenboden) zu sehen oder irgendeine Form von Begrenzung (Beckenrand) in unmittelbarer Reichweite ist. Manche Kinder und Jugendliche bekommen in dieser Situation ein beklommenes Gefühl und werden hektisch.

Ab dann kannst du Kiten lernen

Idealerweise sollte Ihr Kind also bereits an das Schwimmen im Meer gewöhnt sein, etwa durch einen vorangegangenen Familienurlaub an der See. Überdies sollten die Kinder/Teenager kein Problem damit haben, auch einmal einige Sekunden mit dem Kopf unter Wasser zu sein – dies lässt sich bei einer kleinen Bruchlandung mit dem Kitedrachen meist nicht vermeiden.

Es müssen hierbei zwar keine Taucherfahrungen vorhanden sein – von Vorteil sind diese jedoch allemal. Abseits der körperlichen Fähigkeiten sollte Ihr Kind über ein gewisses Gefahrenbewusstsein verfügen und Abstände gut einschätzen können. Um mit dem Kitedrachen und dem Board richtig umgehen zu können, sind Geschicklichkeit und Wendigkeit von Vorteil, die notwendigen Kenntnisse werden jedoch bei unseren Kite Jugendreisen umfassend vermittelt. Überdies sollten unsere jungen Gäste in der Lage sein, nicht nur die praktischen, sondern auch die theoretischen Inhalte aus dem Kiteunterricht aufzunehmen – hier werden wichtige Informationen zu Wind- und Wellenverhältnissen vermittelt.

Hier braucht es also ein gewisses Mindestmaß an Disziplin – der Spaß an der Sache steht hierbei aber natürlich immer im Vordergrund. Dennoch ist Kitesurfen ein Extremsport, welcher bei falscher Ausübung auch gefährlich werden kann. Die Kids sollten daher ein gewisses Verantwortungsbewusstsein für sich selbst aber auch anderen Teilnehmern gegenüber mitbringen und ihre eigenen Grenzen nicht überschreiten. Nur so können wir bei unseren Kite Jugendreisen unseren hohen Sicherheitsansprüchen gerecht werden.

Welches ist das genaue Mindestalter zum Kiten?

Hier gehen die Meinungen von Experten für gewöhnlich weit auseinander. Da insbesondere in den letzten Jahren die Ausrüstung für Kids und Jugendliche beim Kitesurfen deutlich verbessert wurde und dadurch einen Zugewinn an Sicherheit bietet, können auch schon bereits recht junge Menschen diesen faszinierenden Sport erlernen. Viele professionell Kiteschulen sind daher der Ansicht, dass das Alter von etwa 8-12 Jahren ideal ist, um in diesen Sport einzusteigen, da die Kids hier über eine sehr hohe Beweglichkeit und ausreichende motorische Fähigkeiten verfügen. Vielfach wird auch ein Mindestgewicht von ca. 45 kg und eine Mindestgröße von ca. 150cm vorausgesetzt – dies soll garantieren, dass die Kids korrekt mit ihrer Ausrüstung umgehen können.

Aufgrund unserer langjährigen Schulungserfahrung sowie durch unsere Zusammenarbeit mit einer renommierten Kiteschule empfehlen wir ein Mindestalter von 14 Jahren. Die Altersgrenze bezieht sich hier weniger auf die körperliche, sondern vielmehr auf die notwendige geistige Reife. Zwar sind Kinder im Alter von 8 Jahren sehr beweglich, begeisterungsfähig und wissbegierig, allerdings fehlt ihnen oftmals das nötige Gefahrenbewusstsein. Schnell werden sie übermütig, vergessen Regeln und Anweisungen und gefährden damit sich und andere Teilnehmer. Da bei uns jedoch die Sicherheit oberste Priorität hat, möchten wir unsere jungen Gäste keinem Risiko aussetzen und empfehlen daher die Ausübung dieses Sports erst ab dem 14. Lebensjahr. Ein weiteres Kriterium für das Ziehen einer Altersgrenze ist natürlich auch das gewählte Kiterevier.

Mit 13 bis 14 Jahren kannst du Kiten lernen

So gibt es einige Reviere, welche absolut strömungslos sind und sich somit möglicherweise auch für jüngere Kinder gut eignen. Da zum Kitesurfen jedoch immer ein mäßiger bis kräftiger Wind benötigt wird, sind wir der Ansicht, dass auch die körperliche Kondition von sehr jungen Kindern hier schnell zur Gefahr werden kann. Beim Kiten müssen sowohl der Lenkdrachen als auch das Board kontrolliert werden – dies erfordert nicht nur ein gewisses Körpergewicht, sondern auch Muskelkraft in Armen und Beinen. Der Wind, der sich im Drachen fängt, kann einen starken Gegenzug entwickeln – diesem müssen die jungen Kitesurfer standhalten können.

Dies ist mit dem richtigen Training und entsprechender professioneller Anleitung natürlich kein Problem, außerdem kann auch auf dem Wasser eine Art „Notbremsung“ durchgeführt werden. Wir sind jedoch der Meinung, dass ein Kind unter 10 Jahren hier schnell ein Frusterlebnis nach dem nächsten verbuchen muss – eben weil die körpereigene Kraft noch nicht gänzlich ausreicht. Das Ausüben eines Sports bereitet jedoch nur Freude, wenn sich schnell Erfolge einstellen – daher befinden wir auch aus diesem Grund ältere Kinder/Teenager für geeigneter. Denn schließlich ist es ja genau das, worum es in unserem Jugendcamp in den Sommerferien gehen soll: Spaß!

Wo kann der Kitesport am besten ausgeübt werden?

Theoretisch findet der ambitionierte Kitesurfer in nahezu allen Gewässern der Welt ein bisschen Wind und die eine oder andere Welle. Viele Kitereviere sind jedoch für Anfänger ungeeignet, da hier unberechenbare Windböen oder eine starke Brandung das Unfallrisiko zusätzlich erhöhen. Deshalb findet unser Jugendurlaub an der deutschen Ostseeküste statt. Die Ostsee ist nicht nur allgemein ein wahres Paradies für Wassersportler, sondern bietet insbesondere für Kite-Anfänger perfekte Konditionen. Der mäßige Wind und Wellengang der Ostsee stellen keine zu große Herausforderung für jugendliche Debütanten dar und lassen trotzdem tolle Erlebnisse mit dem Kitedrachen sowie coole Moves zu.

Darüber hinaus überzeugt die Ostsee mit mediterranem Klima, traumhaften Sandstränden und jeder Menge altersgerechter Attraktionen. Hier können die Kids ausgedehnte Erkundungstouren durch Flora und Fauna unternehmen, Beachvolleyball spielen, im Meer schwimmen und ihre Ferien genießen. Darüber hinaus ist die deutsche Ostseeküste der alljährliche Treffpunkt der internationalen Kiter- und Surferszene – hier können die Kinder nicht nur selbst Teil davon werden, sondern auch echte Profis beim Kitesurfen an der Ostsee kennenlernen. Könnte das etwas für Ihren Liebling sein? Dann schlagen Sie noch heute zu und schenken Sie Ihrem Kind unvergessliche Ferienerlebnisse an der Ostseeküste!

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